MaerzMusik 2003 : 14.3. bis 23.3.2003
an vielen verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin


MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik

Das Festival zeitgenössischer Musik unter dem Dach der Berliner Festspiele trat vom 7. bis 17. März 2002 unter seinem neuen Namen „MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik" und mit verändertem programmatischen Konzept erstmalig an die Stelle der "Musik-Biennale Berlin". Von nun an in jährlichem Rhythmus wird das Festival in einem Zeitraum von etwa 10 Tagen in der Mitte des Monats März ein internationales Forum bieten, um neue Musik in der Vielfalt ihrer Strömungen und Positionen vorzustellen – kontrastreich, in variablen Veranstaltungsformen und an verschiedenen Veranstaltungsorten. Dem Haus der Berliner Festspiele als Zentrum des Festivals und als Treffpunkt der Information und des Gesprächs werden wohlbekannte, aber auch neu zu entdeckende Spielstätten in Berlin zur Seite gestellt.

Neben die Uraufführung von Werken der Orchester- und Kammermusik, viele davon Auftragswerke, und neben die Wiederaufführung exemplarischer oder selten gehörter Werke tritt die Präsentation von experimentellen, konzeptuellen, interdisziplinären und auch medienkünstlerisch orientierten Positionen. Musikperformances, kleinere Formen innovativen Musiktheaters, avancierte Spielarten improvisierter Musik, Klangkunst als grenzüberschreitendes Feld zwischen Musik und Bildender Kunst finden ihren Platz ebenso wie die junge Szene digital-elektronischer Klang- (und Bild-) Gestaltung.

MaerzMusik wird sich darüber hinaus schlaglichthaft regionalen Schwerpunkten musikalischer Kulturen außerhalb Mitteleuropas und Nordamerikas in ihrem Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition widmen.

Neue Musik nach der Jahrtausendwende: MaerzMusik lädt ein, das kontroverse, spannungsreiche und ungemein vielfältige Bild aktueller Strömungen in der Musik zur Zeit mit Neugier und Freude zu verfolgen.

MaerzMusik 2002

In der Zeit vom 7. bis 17. März 2002 stellte die MaerzMusik 2002 in 46 Veranstaltungen – davon zwei Ausstellungen – 26 verschiedene Programme bzw. Projekte vor. 103 Werke von 63 Komponisten aus 13 Ländern wurden präsentiert. 19 Werke kamen zur Uraufführung, darunter 17 Auftragswerke der MaerzMusik; drei Werke waren darüber hinaus deutsche Erstaufführungen. Kompositionsaufträge gingen unter anderem an Christian Wolff, James Tenney, Dieter Schnebel, Jürg Frey, Chris Mann, Michael Hirsch, Shih Pei-yu, Tung Chao-Ming, Sandeep Bhagwati, Dietrich Eichmann und Christian Marclay. An den Aufführungen waren weit über 200 künstlerische Mitwirkende beteiligt. Die Veranstaltungen wurden von über 10.000 Zuschauern besucht.

Das Programm der MaerzMusik 2002 gruppierte sich um eine Reihe von sieben thematischen Inseln, zwischen denen vielfältige Verbindungen angelegt waren:

- Neue und traditionelle Chinesische Musik
- John Cage Event
- Klavier solitär
- Kammerensembles
- Experimentelles Musiktheater
- Musikwerke Bildender Künstler
- Day & Night Lounge

Zum Auftakt standen in einer Langen Nacht die hochinteressante junge chinesische Musik im Brennpunkt. Ein 12-stündiges JOHN CAGE EVENT in den ehemaligen Studios des DDR-Rundfunks in der Nalepastraße feierte den großen Künstler, der 1992 starb und 2002 90 Jahre geworden wäre, mit einer Fülle bedeutender Cage-Interpreten und zahlreichen Uraufführungen wahlverwandter jüngerer Komponisten.

Der Zyklus KLAVIER SOLITÄR spannte einen weiten Bogen zwischen monumentalen Klavierwerken, die als Marksteine eines radikalen künstlerischen Anspruchs gelten können: von Bachs Wohltemperiertem Klavier bis zu La Monte Youngs legendärem, antipodischen The Well-Tuned Piano in reiner, mikrotonaler Stimmung.

NEUES MUSIKTHEATER war zu erleben als absolutes, pures Hör- und Schautheater bei kirschblüten.ohr. von Claudia Doderer und Klaus Lang im Hebbel-Theater; Cornelia Heger realisierte in einer selbständigen Inszenierung die erste szenische Aufführung in Deutschland von MICHAELs JUGEND aus dem LICHT-Zyklus von Karlheinz Stockhausen.

Das ENSEMBLE MODERN ehrte Wolfgang Rihm zum 50sten Geburtstag mit dem komplettierten Zyklus Jagden und Formen und neuen Werken der Rihm-Schüler Dietrich Eichmann und Jörg Widmann. Die Nähe zwischen Musik und Bildender Kunst wurde eindrucksvoll beschworen in der Gemäldegalerie mit dem Riesenwerk Hivers / Winter von Hugues Dufourt nach Bildern von Poussin, Rembrandt, Breugel und Guardi.

Der Zyklus MUSIKWERKE BILDENDER KÜNSTLER knüpfte thematisch an mit der musikalischen Umsetzung von Christian Marclays Poster-Projekt Graffiti Composition in der leeren oberen Halle der Neuen Nationalgalerie und mit der "performten Ausstellung" Le Sexe Rouge von Käthe Kruse im Hamburger Bahnhof.

Die Kassenhalle des Hauses der Berliner Festspiele wurde durch Til Harter und Beate Gaenssle, die unter dem Namen 103 in Berlin als Clubbetreiber bekannt geworden sind, sehr geschmackvoll und zweckdienlich mit Mobiliar im nüchternen Stil der 60er Jahre zur komfortablen Lounge umgestaltet. Als LATE LOUNGE war sie jeden Abend Schauplatz avancierter Improvisationsmusik und digital-elektronischer Kunst aus dem Umfeld von Clubs und Galerien: a sophisticated soirée z.B. verknüpfte die Besucher bio-sensorisch in einer generativ-interaktiven Klang- und Bildsituation; als DAY LOUNGE war sie tagsüber zugänglich als Treffpunkt des Festivals für Gespräche und Diskussionen, als Ort der Entspannung, der Lektüre und zum Abhören von CDs und Videos.

MaerzMusik 2002 - Das Programm

 
Donnerstag, 7. März 2002

18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr Hebbel-Theater
MUSIKTHEATER

Claudia Doderer / Klaus Lang
kirschblüten.ohr.
UA/Auftragswerk der MaerzMusik und des Hebbel-Theater Berlin

Claudia Doderer, Raum
Klaus Lang, Komposition
Studio Percussion graz
Andreas Fuchs, Lichtdesign

Koproduktion mit Hebbel-Theater Berlin
in Kooperation mit musikprotokoll im steirischer herbst

Weitere Vorstellungen
8. März: 17.00, 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr
9. März: 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr

Ticket

 
Freitag, 8. März 2002

17.00, 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr Hebbel-Theater
MUSIKTHEATER

Claudia Doderer / Klaus Lang
kirschblüten.ohr.
UA/Auftragswerk der MaerzMusik und des Hebbel-Theater Berlin

Claudia Doderer, Raum
Klaus Lang, Komposition
Studio Percussion graz
Andreas Fuchs, Lichtdesign

Koproduktion mit Hebbel-Theater Berlin
in Kooperation mit musikprotokoll im steirischer herbst

Weitere Vorstellungen
7. März: 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr
9. März: 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr

Ticket

LANGE NACHT DER CHINESISCHEN MUSIK

19.00 Uhr Konzertsaal der UdK, Bundesallee
Neue Musik aus China auf westlichen Instrumenten

Mo Wuping
Fan II (1992)
Xu Shuya
Vacuité/Consistance (1996)
Chen Qigang
Poème Lyrique II (1990)
Tan Dun
Circle with Four Trios, Conductor and Audience (1992)
Qu Xiaosong
Mist (1991)

Nieuw Ensemble Amsterdam
Ed Spanjaard, Leitung
Ellen Schuring, Sopran
Shi Kelong, Bariton
Li Hui-Kuan, Pipa
Ye Liuan-Reng, Zheng

Mit Unterstützung von Stichting Nieuw Ensemble und Fonds voor de Podiumkunsten

Das Konzert wird von DeutschlandRadio Berlin aufgezeichnet.

Ticket

21.00 Uhr Konzertsaal der UdK, Bundesallee
Neue und traditionelle Musik auf chinesischen Instrumenten

Traditionelles Werk: Da ba ban – Die großen acht Schläge
aus: Shang si tao – Beiguan sizhuyuequ
(Die oberen vier Sätze – Beiguan-Seide und Bambus-Musik)
Pan Hwang-Long
Wujing, qingjing, yijing - Materie, Ausdruck, Gehalt (1996)
Bernhard Gál
Of Sound and Time (1999/2000)
Tung Chao-Ming
Die Gesichter des Buddhas (2001)
UA/Auftragswerk der MaerzMusik
Christian Utz
Interference
für Klavier und 8 chinesische Instrumente (2001)
Shih Pei-yu
Tsao · Chieh I (2001)
UA/Auftragswerk der MaerzMusik
Traditionelles Werk: Xingjie – Jiangnan-sizhuye
(Straßenzug – Seide und Bambus-Musik aus der Region südlich des Yangzi-Flusses)
Sandeep Bhagwati
*  *  *
für westliches und chinesisches Ensemble
UA/Auftragswerk der MaerzMusik für China Found Music Workshop und Nieuw Ensemble

China Found Music Workshop Taipei
Christian Utz, Leitung

In Zusammenarbeit mit AsianCultureLink Wien
mit Unterstützung von National Culture ans Arts Foundation Taipei

Mittwoch, 6. März 18 Uhr, Konzertsaal der UdK, Bundesallee
Workshop/Präsentation: China Found Music Workshop Taipei
Moderation und Übersetzung: Xenia Hu

Das Konzert wird von DeutschlandRadio Berlin aufgezeichnet.

Ticket

23.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

Thundercloud
China Avant Pop & Electronica

Kurator: Li Zhenhua (Beijing)

516 Feng
Feng Jiangzhou, Stimme, Elektronik
FM3
Zhang Jian, Stimme, Gitarre, Elektronik
Hu Zi, Stimme, Gitarre, Elektronik

Wu Ershan
ArtMix
mit Filmen, Videos und digitalen Arbeiten von Wu Ershan, Shiqing, Ju Anqi, Qiu Zhijie, Liuwei, Wang Jianwei, Chen Shaoxiong, Caokai, Yang Fudong


Ticket

 


Sonnabend, 9. März 2002

18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr Hebbel-Theater
MUSIKTHEATER

Claudia Doderer / Klaus Lang
kirschblüten.ohr.
UA/Auftragswerk der MaerzMusik und des Hebbel-Theater Berlin

Claudia Doderer, Raum
Klaus Lang, Komposition
Studio Percussion graz
Andreas Fuchs, Lichtdesign

Koproduktion mit Hebbel-Theater Berlin
in Kooperation mit musikprotokoll im steirischer herbst

Weitere Vorstellungen
7. März: 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr
8. März: 17.00, 18.00, 19.00, 21.00, 22.00 Uhr

Ticket

15.00 Uhr bis 03.00 Uhr Studios Nalepastraße
si·mul·ta·ne·ous si·lence
Simultaneität und Stille im Werk von John Cage um 1952

JOHN CAGE EVENT:
90. Geburtstag / 50 Jahre 4'33'' / 10. Todestag
mit Werken, Performances, Medienstücken, Filmen und Installationen von John Cage, Erik Satie, Sam Ashley, Jens Brand, Michael Hirsch
UA/Auftragswerke der MaerzMusik,
hans w. koch
UA

John Cage
Fontana Mix
Komponierte Realisationen von Werner Dafeldecker / Boris Hegenbart, Jürg Frey, Chris Mann, Matthew Rogalsky, Dieter Schnebel, James Tenney, Christian Wolff
UA/Auftragswerke der MaerzMusik

Bus-Shuttle von/nach Hackescher Markt alle 30 Minuten
mit Licht-Klang-Installation: B-V 1080, B-V 1081, B-V 1109 von Maria Blondeel

Teodoro Anzellotti, Akkordeon
Eberhard Blum, Sprecher
Anna Clementi, Stimme
Herbert Henck, Klavier
Margaret Leng Tan, Klavier
Steffen Schleiermacher, Klavier
Dieter Schnebel, Sprecher
Robyn Schulkowsky, Perkussion
Frances-Marie Uitti, Violoncello, Sprecherin

Kammerensemble Neue Musik Berlin

Martin Brandlmayr, Perkussion
Axel Dörner, Trompete
Jem Finer, Elektronik
Anne Wellmer, Elektronik

Idee und Konzeption: Volker Straebel, Matthias Osterwold

In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD

Hier finden Sie den zeitlichen Ablauf des Tages.


Ticket

 


Sonntag, 10. März 2002

11.00 Uhr Konzertsaal der UdK, Bundesallee
KLAVIER SOLITÄR

Johann Sebastian Bach
Das Wohltemperierte Klavier I (1722)

Geoffrey Madge, Klavier

13 Uhr Werkeinführung
K. Sorabji Opus Clavicembalisticum: Geoffrey Madge

Ticket

15.00 Uhr bis 22.00 Uhr Staatsbank Französische Straße
KLAVIER SOLITÄR

Eröffnung

La Monte Young / Marian Zazeela
The Well Tuned Piano in The Magenta Lights
87 V 10 6:43:00 PM - 87 V 11 1:07:45 AM NYC

DVD Installation des 6,5-stündigen Konzerts von 1987 in New York

Produktion: Ulrich Schaegger - Regenbogenstadl Polling
Mitarbeit: Michael Führer-Wolf, Rainer Grönhagen, Vilém Wagner, Zolle

In Zusammenarbeit mit Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Staatsbank Französische Straße – Labor für angewandte Musik e.V. und MELA Foundation New York

Ab 11. März bis 7. April
täglich 12.00 Uhr bis 18.30 Uhr und 18.30 Uhr bis 01.00 Uhr


17.30 Uhr Konzertsaal der UdK, Bundesallee
KLAVIER SOLITÄR

John Cage
Sonatas and Interludes (1946 – 1948)

Margaret Leng Tan, Klavier

Ticket

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
MUSIKTHEATER

Karlheinz Stockhausen

MICHAELs JUGEND
vom DONNERSTAG aus LICHT (1978/79)
für Tenor, Sopran, Bass, Trompete, Bassetthorn, Posaune, Klavier, elektronische Orgel, 3 Tänzer, Tonbänder
Szenische DE

Bryan Wolf, Klangregie
Cornelia Heger, Regie
Fred Pommerehn, Bühne, Licht
Steffi Wurster,
Kostüme
Johannes Bönig, Choreographie
Frank Gutschmidt, Musikalische Einstudierung/Korrepitition
Jos Mulder, Tontechniker
Katja Lucker, Produktionsleitung
K&K Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit/Sponsoring
Jörg Schildbach, Technische Leitung
Jens Schubbe, Dramaturgie

Hier finden Sie die vollständige Besetzung.

Eine Produktion von Cornelia Heger in Zusammenarbeit mit MaerzMusik / Berliner Festspiele, ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds

Weitere Vorstellungen 12. März und 13. März, jeweils 20 Uhr

Ticket

22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

a sophisticated soirée
Interaktive Situation mit 64 bio-sensorisch vernetzten Besuchern arrangiert von 91v.2.1

Erich Berger, Technisches Design, GEM-Lösungen
Eva Dranaz/300, Visuelles Design, Bildleitung
Jaromil/Dyne.org, Software Design and Development
rantaša, Idee, Konzept, Sound Design
zeitblom, Sound Design, Tonleitung
Soirée Band
Martin Sievert, Gitarre
Joe Williamson, Bass
Martin Brandlmayr, Perkussion

Anmeldung unter www.sophisticatedsoiree.com

Koproduktion mit Ars Electronica Linz, musikprotokoll im steirischen herbst, Bayerischer Rundfunk / intermedium 2


Ticket

 
Montag, 11. März 2002

19.00 Uhr Neue Nationalgalerie
MUSIKWERKE BILDENDER KÜNSTLER

Christian Marclay
Graffiti Composition
UA

Anthony Coleman, Klavier
Shelley Hirsch, Stimme
Ensemble zeitkratzer
Butch Morris, Leitung

Eine Koproduktion von Freunde Guter Musik Berlin e.V., Nationalgalerie und MaerzMusik / Berliner Festspiele. Mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie

Ticket

13. März bis 24. April

Ausstellung
Christian Marclay Graffiti Composition
gelbe MUSIK, Schaperstr. 15, Wilmersdorf
Öffnungszeiten Di - Fr 13 - 18 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr
Eröffnung der Ausstellung: 12. März, 17 Uhr

22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

a sophisticated soirée
Interaktive Situation mit 64 bio-sensorisch vernetzten Besuchern arrangiert von 91v.2.1

Soirée Band
Martin Sievert, Gitarre
Joe Williamson, Bass
Martin Brandlmayr, Perkussion

Anmeldung unter www.sophisticatedsoiree.com

Ticket

 
Dienstag, 12. März 2002

19.00 Uhr bis 23.00 Uhr Konzertsaal der UdK, Bundesallee
KLAVIER SOLITÄR

Kaikoshru Sorabji
Opus Clavicembalisticum (1932)

Geoffrey Madge, Klavier

Werkeinführung Geoffrey Madge
am Sonntag, 10. März um 13 Uhr
Konzertsaal UdK, Bundesallee

Ticket

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
MUSIKTHEATER

Karlheinz Stockhausen

MICHAELs JUGEND
vom DONNERSTAG aus LICHT (1978/79)
für Tenor, Sopran, Bass, Trompete, Bassetthorn, Posaune, Klavier, elektronische Orgel, 3 Tänzer, Tonbänder
Szenische DE

Bryan Wolf, Klangregie
Cornelia Heger, Regie
Fred Pommerehn, Bühne, Licht
Steffi Wurster, Kostüme
Johannes Bönig, Choreographie
Frank Gutschmidt, Musikalische Einstudierung/Korrepitition
Jos Mulder, Tontechniker
Katja Lucker, Produktionsleitung
K&K Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit/Sponsoring
Jörg Schildbach, Technische Leitung
Jens Schubbe, Dramaturgie

Hier finden Sie die vollständige Besetzung.

Eine Produktion von Cornelia Heger in Zusammenarbeit mit MaerzMusik / Berliner Festspiele, ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds

Weitere Vorstellungen 10. März und 13. März, jeweils 20 Uhr

Ticket

22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

a sophisticated soirée
Interaktive Situation mit 64 bio-sensorisch vernetzten Besuchern arrangiert von 91v.2.1

Soirée Band
Martin Sievert, Gitarre
Joe Williamson, Bass
Martin Brandlmayr, Perkussion

Anmeldung unter www.sophisticatedsoiree.com

Koproduktion mit Ars Electronica Linz, musikptrotokoll im steirischen herbst, Bayerischer Rundfunk / intermedium 2


Ticket

 


Mittwoch, 13. März 2002

19.00 Uhr Konzerthaus / Kleiner Saal
SALON DER ERNST VON SIEMENS MUSIKSTIFTUNG
zu Gast bei MaerzMusik

Michael Jarrell Portraitkonzert

Michael Jarrell
Assonance II für Bassklarinette solo (1989)
Claude Debussy
Sonate für Flöte, Viola und Harfe (1915)
Michael Jarrell
Assonance VII für Schlagzeug solo (1991)

Marcel Reuter
Drei Bagatellen für Flöte und Klavier (1999)
Alban Berg
Vier Stücke op. 5 für Klarinette und Klavier (1913)
Michael Jarrell
Assonance III für Bassklarinette, Violoncello und Klavier(1989)

musikFabrik

Nádor Götz, Klarinette, Bassklarinette
Helen Bledsoe, Flöte
Maria Cleary, Harfe
Thomas Oesterdiekhoff, Schlagzeug
Ulrich Löffler, Klavier
Lila Brown, Viola
Dirk Wietheger, Violoncello

Moderation: Wilhelm Matejka, RADIOkultur

Eine Kooperation von Ernst von Siemens Musikstiftung, Siemens Arts Program, Siemens Berlin, MaerzMusik / Berliner Festspiele, RADIOkultur

Das Konzert wird vom SFB aufgezeichnet.

Ticket

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
MUSIKTHEATER

Karlheinz Stockhausen

MICHAELs JUGEND
vom DONNERSTAG aus LICHT (1978/79)
für Tenor, Sopran, Bass, Trompete, Bassetthorn, Posaune, Klavier, elektronische Orgel, 3 Tänzer, Tonbänder
Szenische DE

Bryan Wolf, Klangregie
Cornelia Heger, Regie
Fred Pommerehn, Bühne, Licht
Steffi Wurster, Kostüme
Johannes Bönig, Choreographie
Frank Gutschmidt, Musikalische Einstudierung/Korrepitition
Jos Mulder, Tontechniker
Katja Lucker, Produktionsleitung
K&K Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit/Sponsoring
Jörg Schildbach, Technische Leitung
Jens Schubbe, Dramaturgie

Hier finden Sie die vollständige Besetzung.

Eine Produktion von Cornelia
in Zusammenarbeit mit MaerzMusik / Berliner Festspiele, ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds

Weitere Vorstellungen 10. März und 12. März, jeweils 20 Uhr

Ticket

22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

Barcelona Series 2000
Nr. 12 - Nr. 20

Barcelona Series
Axel Dörner, Trompete
Andrea Neumann, Inside Piano
Sven-Åke Johansson, Stimme, Akkordeon, Perkussion


Ticket

 
Donnerstag, 14. März 2002

19.00 Uhr Kammermusiksaal der Philharmonie
WOLFGANG RIHM 50

Jörg Widmann
Freie Stücke für Ensemble (2001)
Dietrich Eichmann
Verdichtung
für Ensemble mit Schlagzeug und Harfe (2002)
UA/Auftragswerk der MaerzMusik
Wolfgang Rihm
Jagden und Formen für großes Ensemble (1995 – 2001)

Ensemble Modern
Dominique My, Leitung

18 Uhr Werkeinführung im Ausstellungsfoyer

Das Konzert wird von DeutschlandRadio Berlin aufgezeichnet.

Ticket

22.00 Uhr Hamburger Bahnhof / Aktionsraum
MUSIKWERKE BILDENDER KÜNSTLER

Käthe Kruse
Le Sexe Rouge (1997/2002)

Performance   Installation   Film

Eine Koproduktion von Freunde Guter Musik Berlin e.V., Nationalgalerie und MaerzMusik / Berliner Festspiele. Mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie


Ticket

 
Freitag, 15. März 2002

19.00 Uhr Gemäldegalerie / Foyer
HUGUES DUFOURT

Hugues Dufourt
Hivers – Winter (1992–2001)
Le Déluge d'après Poussin
Le Philosophe selon Rembrandt
Les Chasseurs dans la neige d'après Bruegel
La Gondole sur la lagune d'après Guardi

Ensemble Modern
Dominique My, Leitung

18.15 Uhr Werkeinführung: Elmar Budde

Ab 18.15 Uhr bis 24 Uhr besteht gegen Vorlage der Eintrittskarte die Möglichkeit zum kostenlosen Besuch der Gemäldegalerie.

Ein Auftragswerk des Festival d'Automne à Paris und der Association Orcofi pour l'Opéra, la Musique et les Arts mit Unterstütung der Sacaem. In Zusammenarbeit mit Alte Oper Frankfurt und Berliner Festspiele/MaerzMusik 2002 – Festival für aktuelle Musik und Ensemble Modern.

In Zusammenarbeit mit Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz / Gemäldegalerie am Kulturforum

Mit freundlicher Unterstützung der AFAA und der Französischen Botschaft in Berlin

Ticket

Zusatzvorstellung!
20.00 Uhr Hamburger Bahnhof / Aktionsraum

MUSIKWERKE BILDENDER KÜNSTLER

Käthe Kruse
Le Sexe Rouge (1997/2002)

Performance   Installation   Film

Eine Koproduktion von Freunde Guter Musik Berlin e.V., Nationalgalerie und MaerzMusik / Berliner Festspiele. Mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Nationalgalerie


22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

The Necks: austral
Chris Abrahams, Klavier
Lloyd Swanton, Kontrabass
Tony Buck, Perkussion


Ticket

 
Sonnabend, 16. März 2002

16.00 Uhr Akademie der Künste
KLAVIER SOLITÄR

Cornelis de Bondt
De Namen de Goden
für zwei Klaviere und Live Elektronik (1990-92)
DE

Gerard Bouwhuis & Cees van Zeeland, Klavier
Paul Jeukendrup, Tontechnik

James Tenney
Bridge
für zwei Klaviere in mikrotonaler Stimmung
zu je vier Händen (1984)
DE

Tomas Bächli, Gertrud Schneider, Erika Radermacher,
Manfred Werder, Klavier

In Kooperation mit der Akademie der Künste, Gaudeamus Foundation und MuziekGroep Nederland

Ticket

20.00 Uhr Konzerthaus / Kleiner Saal
POPULÄR? ELITÄR?

Sven-Åke Johansson
Polis, Wachs und Pomade (2001)
Kammerstück für Streicher, Bläser und Stimme
Sven-Åke Johansson
Abovensen geht leicht gebückt mit Eimern voll von Erdendasein.
Solostück für vier verschiedene Becken (2002)
UA/Auftragswerk der MaerzMusik
Leroy Anderson
Plink, Plank, Plunk! (1951)
The Sandpaper Ballet (1954)
Summer Skies (1953)
The Syncopated Clock (1945)
The Typewriter (1950)
Steve Reich
Different Trains (1988)

Kammerensemble Neue Musik Berlin
Ute Wassermann, Stimme
Sven-Åke Johansson, Performance

Eine Veranstaltung des Konzerthauses Berlin
in Verbindung mit MaerzMusik / Berliner Festspiele

Ticket

22.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

a sophisticated soirée
Interaktive Situation mit 64 bio-sensorisch vernetzten Besuchern arrangiert von 91v.2.1

Soirée Band
Chris Abrahams, Klavier
Lloyd Swanton, Kontrabass
Tony Buck, Perkussion

Anmeldung unter www.sophisticatedsoiree.com

Ticket

 
Sonntag, 17. März 2002

11.00 Uhr sophiensæle
KLAVIER SOLITÄR

Johann Sebastian Bach
Das Wohltemperierte Klavier II (ca. 1722–1744)

Geoffrey Madge, Klavier

Ticket

15.00 Uhr sophiensæle
KLAVIER SOLITÄR

Stephen Scott
Music for Bowed Piano:
Entrada (1999)
Paisajes Audibles / Sounding Landscapes
(Ausschnitte / work in progress)
The Tears of Niobe (1986)

The Bowed Piano Ensemble
Victoria Hansen, Sopran

Mit freundlicher Unterstützung des Colorado College, Colorado Springs

Ticket

18.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
Lou Reed im Gespräch mit Diedrich Diederichsen
über Metal Machine Music

20.00 Uhr Haus der Berliner Festspiele
Die Musik von LOU REED gespielt von ZEITKRATZER

13 Pieces: Meditations on Poe

Metal Machine Music
UA der Instrumentalfassung

Lou Reed und Mike Rathke, Klangregie
Atelier Markgraph, Bühne
Atelier Stromberg, Lichtdesign

Ensemble zeitkratzer

Künstlerische Leitung: Reinhold Friedl

bei "13 Pieces: Meditations on Poe":
Dirigent: Christian Messer

In Zusammenarbeit mit Atelier Markgraph und Podewil

Mit freundlicher Unterstützung von Lufthansa AG und Grand Hyatt Berlin

Ticket

22.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle und Foyer
LATE LOUNGE

a sophisticated soirée
Interaktive Situation mit 64 bio-sensorisch vernetzten Besuchern arrangiert von 91v.2.1

Soirée Band
Axel Dörner, Trompete
Joe Williamson, Kontrabass
Sven-Åke Johansson, Perkussion

The Beige Oscillator & DJ Attaché:
Nicolas Bussmann, Hanno Leichtmann

Anmeldung unter www.sophisticatedsoiree.com

Ticket