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Aktuelles
17. Treffen Junger Autoren

21. bis 25. November 2002

Aus 1.406 Bewerbungen zum 17. bundesweiten Wettbewerb "Schülerinnen und Schüler schreiben" hat die Jury 21 junge Autorinnen und Autoren zum Treffen Junger Autoren 2002 nach Berlin eingeladen.

Martin Becker, 20 Jahre
Bochum
"…Ich würde gern auf den Wellen des Sprachmeers reiten können, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg…"
Martin Becker
Matthias von Bornstädt, 16 Jahre
Wernigerode
"…Vielleicht bin ich ein Drachen, der im Wind fliegt, mal himmelhochjauchzend, mal abgrundtiefbestürzt, und nichts, was dazwischen ist…"
Mathias von Bornstädt
Elisabeth Dietz, 17 Jahre
Wil Wasenberg
"Ich bin Phönix."
Elisabeth Dietz
Heike Ernst, 19 Jahre
Hettstedt
"…verliere mich meist irgendwo, in Gedanken, träumend, launenhaft, schreibe und versuche die Welt zu verstehen…"
Heike Ernst
Greta Granderath, 17 Jahre
Gelsenkirchen
"beim verbotenen Pflücken
suchte ich
nach einem Satzgestell
auf das ich klettern könnte
um auch die Sterne
zu erreichen"
Greta Granderath
Finn-Ole Heinrich, 20 Jahre
Cuxhaven
"…Ein bisschen hochpolitisch oder nicht, auf jeden Fall Nicht-Leser und Nicht-Schreiber bis es nicht mehr anders ging…"
Finn-Ole Heinrich
Anne Jentsch, 19 Jahre
Großpostwitz
"…zum glück ist sprache der fluss, der alle inseln umspült - und auf einer wohne ich: je to moja kupa (das ist meine insel)…"
Anne Jentsch
Mariya Kozachenko, 20 Jahre
Lebach
"Das wichtigste Ereignis in meiner Biographie ist wohl der Tag, an dem ich geboren wurde. Seitdem lebe ich."
Mariya Kozachenko
Christine Küfner, 20 Jahre
Weißenburg
"…Der Versuch, aus mir herauszutreten und mich selbst zu beobachten scheitert an meinen hohen Ansprüchen. Der Füller blickt mich noch immer fragend an…."
Christine Küfner
Victor Kümel, 17 Jahre
Kirchzarten
"Zur Zeit verneble ich mir meinen Kopf mit Hermann Hesse und Nirvana und versuche ansonsten mein junges Leben etwas in den Griff zu bekommen."
Victor Kümel
Max Kuhlmann, 17 Jahre
Telgte
"…Ein gottverdammter Langweiler aus der Kleinstadt also, der nichts Besseres zu tun hat als Schreiben, weil die Freunde genau solche Langweiler sind. Was bleibt mir anderes übrig? Dann schreib' ich eben."
Max Kuhlmann
Irina Maria Matei, 19 Jahre
Darmstadt
"Oft denke ich, ich lebe fröhlich
hab keine Sorgen, hab keine Not
Denn ich pflanzte mir hinter's Haus
einen Tollkirschgarten"
Irina Maria Matei
Vera Milena Meyer, 17 Jahre
Nettetal
"…Ich lass mir gern erzählen vom Mann im Mond und was den Himmel zusammenhält, dein schönstes Märchen will ich wissen und meinen Namen, wie du ihn sprichst…"
Vera Milena Meyer
Anne Radloff, 18 Jahre
Frauenhagen
"…wer bist du
irrer vogel,
dass du deinen
kopf verlierst
im flug…"
Anne Radloff
Simon Runkel, 17 Jahre
Siegen
"Jeder hat seine Geschichte, deren einzelne Puzzleteile man das Leben lang sucht."
Simon Runkel
Frauke Scheffler, 18 Jahre
Iserlohn
"…früher dachte ich / ich müsste schreien / um gehört zu werden…"
Frauke Scheffler
Ingmar Schuster, 19 Jahre
Hassloch
"Notizen, die ich nicht immer verstehe:
‚Lass uns nur sein ohne Kuss: zweimal Bewusstsein, bitte.'
‚Die Blaskapelle gehört auf jeden Fall dazu.'
‚Ich käme mir merkwürdig vor, einen unfertigen Text wie saures Bier anzubieten.'
‚Die müde Situation.'"
Ingmar Schuster
Louisa Söllner, 19 Jahre
Leverkusen
"…Manchmal fühle ich mich rot, manchmal erkenne ich meine Farblosigkeit. Könnte ich doch… könnte ich… Ich male mich in blau."
Louisa Söllner
Anna Stein, 16 Jahre
Mainz
"Schreiben ist wie heißer Tee an kalten Tagen.
Zuweilen verbrennt man sich Zunge und Finger daran."
Anna Stein
Andreas Stichmann, 18 Jahre
Bonn
"Nach Irrwegen gehe ich seit kurzem wieder zur Schule, um doch noch mein Abitur zu machen. Ansonsten treffe ich Freunde, spiele Bass, gucke Fernsehen, trinke Kaffee, gammel rum, rauche, höre Musik, sammle Comics und schreibe."
Andreas Stichmann
Gianna Zocco, 16 Jahre
Herdorf
"…vielleicht ein kleiner Stern wenn der Mond vergisst zu scheinen…"
Gianna Zocco

1. Transatlantisches Treffen Junger Autoren 2002
21. bis 25. November

Zum ersten Mal fand im Rahmen des Treffens Junger Autoren, das wir, die Berliner Festspiele, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung alljährlich durchführen, das Transatlantische Treffen Junger Autoren, eine Begegnung zwischen jugendlichen Autoren aus den Vereinigten Staaten von Amerika, Polen und Deutschland – ermöglicht mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Bereich ERP-Sondermittel – in Berlin statt.

Zwölf Jugendliche, die u. a. aus Gdansk, Mainz, Krakow, Iserlohn, Dallas/Texas und Hamburg kamen, begegneten sich in Übersetzungs- und Nachdichtungsworkshops, tauschten sich über ihre literarischen Arbeiten aus und stellten das gemeinsam Erarbeitete in einer öffentlichen Lesung am Samstag, 23. November 2002 im Bikinihaus (ehemalige Kunsthalle) in der Budapester Straße an der Gedächtniskirche dem interessierten Publikum vor.

„Die künstlerische Zusammenarbeit von jungen Leuten mit unterschiedlichen Kulturtraditionen und Lebenshintergründen trägt zur Verständigung der Völker auf besondere Weise bei“ (Bundesministerin für Bildung und Forschung).

Mit der Möglichkeit des Gedankenaustauschs über das literarische Arbeiten in den jeweiligen Ländern, aus denen die Teilnehmer des 1. Transatlantischen Treffens kamen, mit der Begegnung untereinander und mit dem Publikum, versuchte das 17. Treffen Junger Autoren, in dessen Rahmen die transatlantische Begegnung stattfand, über nationale und sprachliche Grenzen hinaus den künstlerischen und kulturellen Erfahrungsaustausch fördernd zu unterstützen, um so zu einer besseren Kenntnis der literarischen Produktion der aus den anderen Ländern kommenden jungen Autoren beitragen zu können.