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JazzFest Berlin 2001

31. Oktober - 4. November 2001

Übersicht

Mittwoch, 31. Oktober 2001
Donnerstag, 1. November 2001
Freitag, 2. November 2001
Samstag, 3. November 2001
Sonntag, 4. November 2001

 

Mittwoch, 31. Oktober 2001

 

Programm

  Mittwoch, 31. Oktober 2001

19.30 Uhr
Haus der
Berliner Festspiele

Frifot, Foto: Johan BergmarkFrifot (Schweden)
Per Gudmundson fiddle, bagpipe
Ale Möller mandola, hammered dulcimer, flutes
Lena Willemark vocals, fiddle

Infos:
www.ecmrecords.com/ecm/recordings/1690.html
http://www.bahnhof.se/~kario/frifot.htm

Der Glanz von Pop und Jazz aus Schweden lässt die schwedische Folkszene jenseits ihrer Heimatgrenzen verschattet vor sich hin dämmern. Welch ein Verlust! Der Reichtum schwedischer Folklore ist nicht nur musikalisches Quellgebiet, sondern, wie beim Trio Frifot, auch Mündung. Beispielhaft.
Im Verein mit den Multiinstrumentalisten Per Gudmundson und Ale Möller taucht Sängerin und Violinistin Lena Willemark tief in die verborgenen Abgründe der schwedischen Mythologie. Sie überwinden Jahrhunderte, heben die Grenzen zwischen Realität und Imagination auf.
Frifot spielen keinen Jazz und doch ist ihre Musik vom Geist des Jazz beseelt. Mit ihrem Blues, der aus der Kälte kam, kratzen sie an den Wurzeln ihrer Herkunft. Wenn Jazz die Schnittmenge aus Experiment und Erbe ist, dann sind Frifot eine Jazz-Band im besten Sinne.

  Mittwoch, 31. Oktober 2001

19.30 Uhr
Haus der
Berliner Festspiele

Guitar IslancioGuitar Islancio (Island)
Björn Thoroddsen guitar
Gunnar Thordarson guitar
Jón Rafnsson bass

Infos:
www.guitar-islancio.com
www.mmedia.is/~bjornth

Bei Guitar Islancio treffen drei ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander. Gitarrist Björn Thoroddsen blickt auf Sessions mit so unterschiedlichen Musikern wie Niels-Henning Örsted Pedersen, Nigel Kennedy, Philip Catherine oder Doug Rainey zurück. Gunnar Ioor-darson, auch er Gitarrist, gilt als einer der profiliertesten Songschreiber Islands. Seine Rock-Band Hljómar wurde in den Sechzigern als isländisches Pendant zu den Beatles gefeiert. Mittlerweile schreibt er neben Musicals und Soundtracks auch große Orchesterwerke. Bassist Jón Rafnsson bedient das ganze Spektrum der Musik von Klassik und Jazz über Theater-Musik bis Dance.
Jazz, Pop und isländische Folklore verschmelzen bei Guitar Islancio zu einer unaufdringlichen, luftigen Einheit. Mit gepflegt-swingendem Understatement wird auf höchstem virtuosen Niveau geplaudert, improvisiert, zitiert, kurz: musiziert.

  Mittwoch, 31. Oktober 2001

19.30 Uhr
Haus der
Berliner Festspiele

Jukka PerkoJukka Perko &
Hurmio-orkesteri
(Finnland)
Jukka Perko alto sax
Manuel Dunkel tenor sax
Lasse Lindgren bass
Teppo Mäkynen drums

Infos:
www.jukkaperko.com
www.emimusic.de/xml/8/3200492/index.html

Jukka Perko gehört zu den herausragenden jüngeren Saxofonisten Finnlands. Als 18-jähriger versetzte er das Publikum des Pori Jazz Festivals und Dizzy Gillespie in Verzückung. Zwei Tourneejahre in dessen 70th Anniversary Big Band schlossen sich an. 1989 bis 1994 war er Solist des UMO Jazz Orchestra.
»Was ist schon dran an Argentinien?«, fragte uns und sich bereits 1919 Friedrich Holländer. Er muss den Tangogeiger damals ins Land der Birken, Seen und Sümpfe gewünscht haben.
Jukka Perko setzt die finnische Tangotradition fort und erweckt auf dem renommierten Blue Note Label die Stücke des populären Tangosängers Olavi Virta (1915-1972) mit seinem Hurmio-orkesteri zu neuem Leben. Mit zwei Saxofonen, akustischer Bassgitarre und Schlagzeug verbindet er den Sound des Jazz mit dem Feuer des Tango.

  Mittwoch, 31. Oktober 2001

19.30 Uhr
Haus der
Berliner Festspiele

M.A. Numminen & Das Neorustikale JazzorchesterM.A.Numminen & Das Neorustikale Jazzorchester (Finnland)
M.A.Numminen vocals
Pedro Hietanen accordion
Jani Uhlenius piano
Häkä Virtanen bass

Infos:
www.ma-numminen.net
www.trikont.de

Die Auftritte M.A.Numminens sind zum Schreien oder zum Schreien komisch. Dazwischen ist nichts. Nur Finn-sternis.
»Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.« Dieses Wittgenstein-Zitat verwandelte Numminen in einen Song ... und einen Kurzfilm, der in 60 Länder verkauft wurde.
Nach eigener Aussage lernte er Deutsch, um Marx und Marcuse im Original lesen zu können. 15 Bücher, unter anderem Märchen, Kinderbücher, Krimis und der Roman ›Tango ist meine Leidenschaft‹ (Haffmans) weisen den vermeintlichen Blödelheini als überaus ernst nehmbaren Künstler aus. Seit seinen Studententagen frönt er einer Leidenschaft für den Tango, von dem man unter seiner Spezialbehandlung kaum genug bekommen kann. Bei Festivals wie diesem gern auch neorustikal.

 

Adressen der Veranstaltungsorte

  • Haus der Berliner Festspiele
    (ehem. Freie Volksbühne)
    Schaperstr. 24, am Fasanenplatz, Berlin-Wilmersdorf
    U-Bahn Spichernstraße (Ausgang Bundesallee), Bus 249
    www.berlinerfestspiele.de

  • stilwerk forum
    Kantstr. 17, 5. Etage, Berlin-Charlottenburg
    U- und S-Bahn Zoologischer Garten, U-Bahn Uhlandstraße,
    S-Bahn Savignyplatz, Bus 149
    www.stilwerk.de

  • Quasimodo
    Kantstr. 12a, Berlin-Charlottenburg
    U- und S-Bahn Zoologischer Garten, Bus 149
    www.quasimodo.de

  • Tränenpalast
    Reichstagufer 17, Berlin-Mitte
    U-und S-Bahn Friedrichstraße, Tram 1 und 50
    www.traenenpalast.de

  • A-Trane
    Pestalozzistraße 105, Berlin-Charlottenburg
    U- und S-Bahn Zoologischer Garten, S-Bahn Savignyplatz, Bus 149
    www.a-trane.de

 

Stand: 2. November 2001
Änderungen vorbehalten.

 


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Letzte Änderung: 2. November 2001